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LINO MUFF
obsolete necessities

20.03. bis 29.04.2026

LINO MUFF

Vernissage 19.03.2026, 18H00
Ausstellung 20.03. bis 29.04.2026

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obsolete necessities

Lino Muff präsentiert im Kunstraum Satellit eine Ausstellung, in der Fragen nach Klasse, Arbeit und dem Wert von Kunst im Zentrum stehen – und danach, wie unterschiedlich Lebenswelten sein können, auch wenn sie sich im Alltag einer Person überschneiden. 

Die künstlerische Praxis entsteht aus einer konkreten Erfahrung zwischen Baustelle, Studium und Atelier. Diese Felder folgen unterschiedlichen Regeln: Hier körperliche Arbeit, klare Abläufe und funktionale Materialien; dort Diskurs, Repräsentation und symbolische Werte. Die Ausstellung macht diese Gegensätze sichtbar, ohne sie zu vereinfachen.

Die Malerei von Lino Muff richtet den Blick auf Situationen, Gesten und Gegenstände aus dem Arbeitsalltag auf Baustellen und überführt sie in einen neuen ästhetischen Zusammenhang. Gewohntes und Selbstverständliches aus diesem Umfeld tritt im Ausstellungsraum in einen neuen Fokus. Die Bilder eröffnen Einblicke in eine Arbeitsrealität, die im Kunstkontext selten präsent ist. In ihrer Direktheit erinnert diese Herangehensweise an Ansätze der Bauernmalerei: Alltägliche Arbeit wird zum Motiv – nicht romantisiert, sondern als Teil gesellschaftlicher Wirklichkeit.

Ergänzt wird die Malerei durch skulpturale Arbeiten. Pylonen, die normalerweise Grenzen ziehen oder vor Gefahren warnen, werden in Materialien wie Porzellan überführt. Mit diesem Wechsel vom robusten Gebrauchsgegenstand zum fraglichen, kunsthistorisch aufgeladenen Material verschiebt sich ihre Bedeutung. Funktion tritt zurück, Form und Kontext treten hervor. Die Objektve bewegen sich zwischen Alltagsgegenstand und Ausstellungsstück und verweisen auf die Frage, wie Wert entsteht.

Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzusehen: auf Gesten, auf Materialien, auf Arbeitsbedingungen – und auf die Strukturen, in denen Kunst entsteht und gezeigt wird. Zwsichen Baustelle und Ausstellungsraum entsteht ein Spannungsfeld, in dem Unterschiede nicht geglättet, sondern bewusst wahrnehmbar werden.

Vernissage 29.03.2026 ab 18.00 Uhr

web: www.linomuff.com
Instagram: @lino.muff


Der Satellit hat keine Öffnungszeiten und ist ein Schauraum. Durch das grosse Schaufenster haben Sie immer Einblick auf die laufenden Ausstellungen. Die Vernissagen finden jeweils am angekündigten Datum, 18h00 - 20h00 draussen bei jeder Witterung statt mit Öffnung des Satellit.

Besondere Anlässe mit Öffnungen des Raums werden jeweils auf der Websieite, per Newsletter und auf Instagram kommuniziert.

 

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Kunstraum Satellit

Der Kunstraum Satellit ist ein nicht kommerzieller Kunst- und Kulturraum. Der Satellit hat keine Öffnungszeiten und ist ein Schauraum, durch das grosse Schaufenster haben Sie immer Einblick auf die laufenden Ausstellungen. Die Vernissagen finden jeweils am angekündigten Datum, 18h00 - 20h00 bei jeder Witterung statt.

Der Raum am Guisanplatz in Thun bietet zahlreiche Möglichkeiten eines Dialogs zwischen Kunst und Öffentlichkeit. In dieser urbanen Umgebung bildet er den Schnittpunkt zwischen Innenstadt und Selve-Quartier. Die Nähe zu Cafe Bar Mokka und Kino Rex sorgt für ein kulturelles Ambiente.

Satellit wurde als Zwischennutzung des ehemaligen Kiosks am Guisanplatz gegründet und wird vom Verein Kunstraum Satellit kuratiert und betreut. Dieser setzt sich seit November 2024 aus Odilia Nowacki, Kulturvermittlerin und Jonah Wyler, Technischer Allrounder zusammen.

Ehemalige Team Mitglieder: Raffaella Chiara, Künstlerin (2019 – 2024), Myriam Loepfe, Kulturvermittlerin (2019 – 2021), Paul Le Grand, Künstler (2019 – 2021), Johannes Saurer, Architekt (2019 – 2024), Mario Schlachter, Studium Kunstgeschichte und Mitglied der Betriebsleitung Cafe Bar Mokka  (2022 – 2024), Katrin Sperry, Kulturwissenschaftlerin (2020 – 2022), Dominik Stauch, Künstler (2019 – 2024).


Fotografien: Säm Verri (ab November 2024)
Fotografien: Carolina Piasecki (2019 – 2024)

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